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Nachrichten aus dem Ruhrgebiet

Ruhrgebiet
Kulturelles

Schauspiel Essen: Theaterfreunde können Lieblingsstücke wählen

Essen (idr). Bevor sich Schauspiel-Intendant Christian Tombeil zum Ende der nächsten Saison vom Publikum in Essen verabschiedet, laden er und das Ensemble zum Rückblick ein: Im Internet werden die rund 150 Inszenierungen der vergangenen zwölf Jahre vorgestellt. Theaterfreunde können vom 1. März bis 1. April über ihre Lieblingsstücke abstimmen. Die zehn mit den meisten Stimmen erhalten im kommenden Spielzeitheft einen Ehrenplatz.

Infos und Abstimmung: http://www.theater-essen.de/lieblingsstuecke


Ruhrgebiet
Wirtschaft, Soziales

Zahl der Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen steigt

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). 338.324 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte waren im Juni 2021 im Gesundheits- und Sozialwesen in der Metropole Ruhr tätig. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, waren das knapp drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 37,8 Prozent mehr als 2010. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Beschäftigten lag 2021 bei 18,7 Prozent. Im Ruhrgebietsvergleich arbeiten die meisten Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen in Essen (47.382) und Dortmund (42.954), die wenigsten in Mülheim an der Ruhr (9.128) und Bottrop (7.833).

Infos: https://www.it.nrw/atom/14564/direct


Ruhrgebiet
Kulturelles

Stadt Essen gibt Musik-Sammlung Jellinek-Mercedes zurück nach Wien

Essen (idr). Die Stadt Essen und die Wiener Philharmoniker haben einen Schenkungsvertrag für die Musik-Sammlung Jellinek-Mercedes unterzeichnet. Damit geht diese nach 82 Jahren im Bestand der Stadtbibliothek Essen an das Historische Archiv des Wiener Orchesters. Es handelt sich um etwa 1.000 Bände von Musiker-Gesamtausgaben, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts erschienen waren. Sie geben Einblicke in historische Ausgaben bedeutender Komponisten.

Herkunft und Ankaufswege der umfassenden Partiturensammlung waren lange unbekannt. 2001 ergaben Recherchen, dass sie ursprünglich Raoul Fernand Jellinek-Mercedes gehörte, Sohn des Geschäftsmanns Emil Jellinek, nach dessen Tochter Mercedes die Automarke benannt ist. 1939 beging Raoul Fernand unter dem Druck der Verfolgung durch das Nazi-Regime Selbstmord. Seine Musikaliensammlung wurde von der Gestapo beschlagnahmt und 1940 für die Musikbücherei Essen erworben.

Die Stadt Essen wollte die Sammlung an die Nachfahren von Raoul Fernand Jellinek-Mercedes zurückgeben. In Absprache mit der Familie kamen alle Beteiligten jedoch überein, die Sammlung gegen eine symbolische Entschädigung in der Stadtbibliothek zu belassen. Mit dem jetzt unterzeichneten Vertrag finden sie ihren Weg zurück nach Wien.

Infos: http://www.essen.de


Ruhrgebiet, NRW
Kulturelles

Land NRW fördert Neue Künste Ruhr mit einer Million Euro

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Das im vergangenen Jahr erstmals aufgelegte Förderprogramm "Neue Künste Ruhr" wird fortgesetzt: 2022 stehen dafür eine Million Euro bereit. Anträge können bis 15. März beziehungsweise 15. Oktober bei den zuständigen Bezirksregierungen eingereicht werden.

Unterstützt werden soll die Vielfalt der Neuen Künste – insbesondere Digitale Künste, Elektronische Musik, Zeitgenössischer Zirkus und Urban Arts. Auch bereits bestehende Initiativen sollen bekannter und sichtbarer gemacht werden. Ziel ist es, durch die Förderung junger künstlerischer Ausdrucksformen ein Ökosystem neuer Künste zu etablieren. Das Programm ist ein Vorhaben der Ruhr-Konferenz des Landes NRW.

Infos: https://neuekuensteruhr.de




Ruhrgebiet
Umwelt, Vermischtes

RVR-Klimaserver zeigt Folgen des Klimawandels in der Metropole Ruhr

Essen (idr). Der Klimawandel findet vor jeder Haustür statt. Das zeigt der Klimaserver des Regionalverbandes Ruhr (RVR), dessen Funktionen jetzt deutlich ausgeweitet und um aktuelle Daten aus Klimasimulationen ergänzt wurde.

Welche Bedeutung haben Freiräume für das Klima? Wie wirkt sich die Bebauung aus? Wo ist es besonders heiß im Ruhrgebiet? Antworten auf Fragen wie diese liefert der Klimaserver, der eine flächendeckende Darstellung der gesamten Metropole Ruhr möglich macht. Nutzer können u. a. Informationen zur Temperaturverteilung und zum Kaltlufthaushalt abrufen. Außerdem werden die Folgen des Klimawandels in zwei Prognosen dargestellt. Interessierte können nachschauen, wie sich die Zahl der Sommertage und Tropennächte in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird - in einem Szenario, bei dem deutliche Anstrengungen beim Klimaschutz unternommen werden, sowie in einem "Weiter-so-wie-bisher"-Szenario.

Infos: https://klima.geoportal.ruhr