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Eröffnung der Ausstellung „Bernd Langmack – Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle“

  • Eröffnung der Ausstellung „Bernd Langmack – Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle“
  • Bildurheber: © Bernd Langmack, Zeche Lohberg, Dinslaken 2018
Essen. Nach den Werkschauen von Josef Stoffels und Wolfgang Neukirchner eröffnet die Stiftung Zollverein in Kooperation mit dem Ruhr Museum am Wochenende eine neue Sonderausstellung mit Ruhrgebietsfotografien im Rundeindicker der Kohlenwäsche: Ab Samstag, den 14. Juli 2018 bis zum 6. Januar 2019 werden dort großformatige Aufnahmen in Schwarzweiß und Farbe von Bernd Langmack gezeigt, die fotografisch das Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet und die Jahre seit der Stilllegung der Zechen reflektieren und fragen, „was von der Zeche bleibt“.


Der 1951 geborene, Essener Arzt und Fotograf Bernd Langmack, dessen Werke bereits 2006 und 2009 in erfolgreichen Ausstellungen auf Zollverein präsentiert wurden, dokumentiert seit den 1980er Jahren mit der Großbildkamera den Strukturwandel und seine Auswirkungen auf die Städte und Landschaften im Ruhrgebiet. Dabei gilt sein Interesse vor allem den Relikten der montanindustriellen Großbauten, insbesondere den verbliebenen Übertageanlagen der Zechen wie auch ihren typischen Nach- und Umnutzungen in Form von Industriebrachen, Gewerbegebieten, Einkaufszentren oder Orten, die – wie das Welterbe Zollverein – musealisiert wurden. Langmacks Fotografien offenbaren einen kulturgeschichtlich geprägten Blick auf die typischen Phänomene des Strukturwandels und sind ein Kaleidoskop der ehemaligen Bergbauregion Ruhrgebiet nach dem Ende der Kohle.

Anlässlich der Ausstellung, die von den Freunden Zollverein unterstützt wird, erscheint im Essener Klartext Verlag ein von Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums und Mitglied des Vorstands der Stiftung Zollverein, herausgegebenes Begleitbuch.

Termine für Künstlerführungen, bei denen Bernd Langmack die Besucher persönlich durch die Ausstellung begleitet, finden Sie in Kürze auf www.zollverein.de

Ausstellung

„Bernd Langmack – Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle“

Zeit: 14. Juli 2018 bis 06. Januar 2019, täglich 10–18 Uhr

Ort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14] / Rundeindicker I im Portal der Industriekultur, Fritz-Schupp-Allee 14, 45309 Essen

Eintritt: 2 €, Kinder unter 18 Jahren frei. Enthalten in allen Kombitickets mit dem Portal der Industriekultur

Begleitbuch: Heinrich Theodor Grütter (Herausgeber): „Was von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle. Fotografien von Bernd Langmack“. Klartext Verlag, Essen 2018. ISBN 978-3-8375-1952-5.

Veranstalter: Stiftung Zollverein in Kooperation mit der Stiftung Ruhr Museum

Info: Tel 0201 24681-0, info@zollverein.de, www.zollverein.de


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