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Nachrichten aus dem Ruhrgebiet

Ruhrgebiet, Dortmund, NRW
Kulturelles, Städtebau

Sperrfrist: 19 Uhr! RVR und Baukunstarchiv NRW präsentieren neue Dauerausstellung "Impulse. Baukunst der Industriekultur"

Dortmund (idr). Ob Rathaus oder Siedlungshäuschen, Förderturm oder Energiespeicher, Kanal oder Verkehrsbauwerk: Die für das Ruhrgebiet spezifischen Großbauten der Industriekultur setzten Impulse für die gesamte Architektur in der Region. In einer neuen Dauerausstellung in Dortmund präsentieren der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Baukunstarchiv NRW die vielfältigen Beziehungen zwischen Industriekultur und Baukunst. Die Schau "Impulse. Baukunst der Industriekultur" kann ab sofort dauerhaft in der Galerie des Baukunstarchivs NRW in Dortmund kostenlos besucht werden.

Die neue Dauerausstellung geht den städtebaulichen Dimensionen Wohnen, Verkehr, Industrie, Wasser und Stadt nach. Identifiziert werden insgesamt 24 Bauaufgaben, zu denen jeweils einzelne Objekte vorgestellt werden. Das größte Modell – vom Oberhausener Gasometer – ist wie ein Tortenstück angeschnitten, um das Innere zu zeigen. Für Kinder gibt es ein Erkundungsprogramm mit Bilderrätsel - und eine Belohnung zum Mitnehmen.

Der Regionalverband Ruhr ist Träger der Route Industriekultur, das Baukunstarchiv selbst ein Teil der Route.

Infos unter http://www.baukunstarchiv.nrw


Ruhrgebiet
Kulturelles

Förderpreis "Digitale Dramaturgie" unterstützt drei Konzepte aus dem Ruhrgebiet

Wuppertal (idr). Das NRW KULTURsekretariat zeichnet zum zweiten Mal Konzepte für "Digitale Dramaturgie" mit Förderpreisen in Höhe von je 8.000 Euro aus. Drei der ausgezeichneten Ideen kommen aus der Metropole Ruhr. Gesucht waren künstlerische Konzepte, die das Potenzial spezifisch digitaler Erzählformen ausloten und dabei interaktive Elemente berücksichtigen oder Games und andere digitale Medien einbeziehen.

Ein Förderpreis geht an Raban Witte, Dramaturg am Theater Oberhausen. Mit dem immersiven Theaterprojekt "Rigby" gründet er ein fiktives Startup-Unternehmen, das private Freundschaften wirtschaftlich nutzbar macht, indem es sie in bezahlte Dienstleistungen umwandelt. Ausgewählt wurde auch "You better don't know" von Vesela Stanoeva. Die spekulative Plattform für paranormale Erfahrungen lädt zum Spielen und Experimentieren mit abnormalen Realitätsordnungen ein. Die Künstlerin promoviert derzeit an der FH Dortmund und der Bergischen Universität Wuppertal. Und das "Künstler:innen-Kollektiv Anna Kpok" geht innerhalb einer mehrjährigen Schreibreise dem "Horror Vacui" auf den Grund und entwickelt einen gemeinschaftlich verfassten Bühnentext, der sich um weibliche Identitäten, Repräsentationen und Handlungsspielräume dreht. Seinen Ursprung hat das Kollektiv in Bochum.

Alle Preisträger und Preisträgerinnen aus den Calls der Jahre 2020 und 2021 werden im Herbst zur Diskussion und Präsentation ihrer Konzepte auf dem Next Level – Festival for Games (26.-28. November 2021, auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein Essen) eingeladen.

Infos unter http://www.nrw-kultur.de


Ruhrgebiet, Oberhausen
Kulturelles

Kurzfilmtage zeigen Filmauswahl vor Publikum

Oberhausen (idr). Die Kurzfilmtage Oberhausen kehren zurück ins Kino: Das Festival selbst hat sich 2020 und 2021 auf rein digitale Ausgaben beschränkt, mit einem zweitägigen Special werden ausgewählte Kurzfilme nun aber doch vor Publikum gezeigt. Am 4. und 5. Oktober zeigt die Lichtburg Oberhausen insgesamt sechs Filmprogramme: Ab 19 Uhr stehen Highlights aus den Festivaljahrgängen 2020 und 2021 sowie ein Ausblick auf 2022 auf dem Programm, am 5. Oktober vormittags gibt es für Schulklassen zwei Kinderfilmprogramme. Zu sehen sind u.a. Porträts von zwei Generationen von Filmschaffenden aus NRW und ein Musikvideoprogramm mit ausgewählten Clips aus den MuVi-Preisen.

Infos unter http://www.kurzfilmtage.de






Ruhrgebiet
RVR-Bekanntmachungen, Vermischtes

"Region in Zahlen" vermittelt Wissenswertes aus der Metropole Ruhr

Essen (idr). Schon gewusst? Die Metropole Ruhr ist das Zuhause für Menschen aus über 150 verschiedenen Ländern. Die Zahl der Studierenden im Ruhrgebiet hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre fast verdoppelt. Und: Die größte, weiterhin wachsende Branche im Ruhrgebiet ist das Gesundheits- und Sozialwesen. Die Region ist zudem führend in Geothermie und Wasserstoff-Technologie.

Diese und viele weitere Fakten über die Metropole Ruhr sind Teil einer neuen Broschüre des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Publikation umfasst Daten und Trends der Region zu unterschiedlichsten Themen wie Arbeit, Wohnen, Bildung und Umwelt.

Die Broschüre kann unter dem folgenden Link kostenlos heruntergeladen werden: https://www.rvr.ruhr/daten-digitales/regionalstatistik/. Hier könnten Interessierte zudem gratis eine Druckversion bestellen.

RVR-Broschüren und weitere Publikationen rund um das Ruhrgebiet stehen zum Download bereit unter http://www.mediathek.rvr.ruhr