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Nachrichten aus dem Ruhrgebiet

Ruhrgebiet, NRW
Städtebau, Umwelt, Vermischtes, Top MR

Geobasis NRW und das Geonetzwerk.metropoleRuhr kooperieren zukünftig in einer gemeinsamen Luftbildbefliegung

Metropole Ruhr/Köln (idr). Um landesweite Synergien der Luftbildbefliegung zu erschließen, haben Vertreter von Geobasis NRW und dem Geonetzwerk.metropoleRuhr am 4. Dezember in Düsseldorf eine Absichtserklärung für eine gemeinsame Befliegung im Jahr 2020 unterzeichnet. So werden doppelte Befliegungen über die gleiche Region und somit doppelte Kosten verhindert, eine verlässliche Datengrundlage auf Basis einheitlicher Standards für die Verwaltungen in der Region geschaffen und die Kooperation zwischen den Kommunen, dem Regionalverband Ruhr (RVR) sowie dem Land NRW gefestigt. Auch die Bevölkerung wird von der neuen Kooperation profitieren: Die gemeinsam erzeugten Luftbilder sollen kostenfrei unter der Datenlizenz Deutschland 2.0 veröffentlicht werden. Bereits seit fast 90 Jahren wird die gesamte Metropole Ruhr aus der Luft im Bild festgehalten. Der RVR überfliegt die Region seit 1972. Neben dem historischen Datenschatz veröffentlicht das Geonetzwerk.metropoleRuhr aktuelle Daten kontinuierlich in der Webanwendung luftbilder.geoportal.ruhr.
Die Abteilung Geobasis NRW der Bezirksregierung Köln befliegt die gesamte Landesfläche Nordrhein-Westfalens seit 2006 in einem dreijährigen Turnus in einer festgelegten Qualität. Seit 2014 erfasst Geobasis NRW das Land in belaubten sowie unbelaubten Bildern in vier Farbkanälen Rot-Grün-Blau-Nahes Infrarot (RGBI). Die erzeugten Luftbilder werden seit dem 1. Januar 2017 kostenfrei bereitgestellt.
Das Geonetzwerk.metropole Ruhr ist eine interkommunale Kooperation der Ämter für Geodatenmanagement der Städte und Kreise und des Referates Geoinformation und Raumbeobachtung des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Seine Aufgabe ist es, die Bereitstellung und Anwendung von Geoinformationen in der Metropole Ruhr zu fördern. So können z.B. Bebauungspläne oder Luftbilder jederzeit online eingesehen werden.
Infos unter: www.geonetzwerk.metropoleruhr.de

Ruhrgebiet
Soziales, Vermischtes

Weniger Einwohner in der Metropole Ruhr

Düsseldorf/Essen (idr). Die Einwohnerzahl in der Metropole Ruhr ist 2018 wieder leicht rückläufig. Zum 30. Juni 2018 lebten in der Region 5.109.759 Menschen - 0,1 Prozent weniger als zur Jahresmitte 2017. Das hat das Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf der Grundlage aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet.
Eine Zunahme der Einwohnerzahl erlebte die Region zuletzt 2015/2016 während der Zuwanderungswelle. Im Jahresvergleich stiegt die Einwohnerzahl in den Städten und Kreisen des Ruhrgebiets damals um 53.078 (entspricht + 1,0 Prozent) auf 5.116.899 Menschen. Zuvor und danach sank die Einwohnerzahl im Jahresvergleich.
Größte Stadt der Metropole Ruhr und drittgrößte NRWs bleibt Dortmund mit 586.001 Einwohnern. Kleinste Ruhrgebietsgemeinde ist Sonsbeck im Kreis Wesel mit 8.709 Bürgern. NRW-weit hat sich die Bevölkerungszahl im ersten Halbjahr 2018 kaum verändert: Ende Juni 2018 lebten in Nordrhein-Westfalen 17.914.344 Menschen. Infos unter www.it.nrw

Ruhrgebiet
Freizeit, Kulturelles, idr-Tipps

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Aus dem Fernsehen in die Kirche: Das Duo Marschall & Alexander lädt am Donnerstag, 6. Dezember, 20 Uhr, zum Adventskonzert in die Christuskirche Bochum. Begleitet werden die beiden nur von einem Harmonium, von Querflöte/Klarinette und von einer klassischen Gitarre. Auf dem Programm stehen traditionelle Weihnachtslieder und bekannte Melodien. Infos: www.christuskirche-bochum.de
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Mezzosopranistin Cecilia Bartoli widmet sich beim Arienabend im Konzerthaus Dortmund am Freitag, 7. Dezember, 20 Uhr, dem Barockmeister Antonio Vivaldi. Selten zu hörende Arien verwebt sie geschickt mit den "Vier Jahreszeiten", die Andrés Gabetta mit den Musiciens du Prince interpretiert.
Infos: www.konzerthaus-dortmund.de
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Johann Strauß (1825-1899) "Die Fledermaus" bringt Wiener Schmäh, eine lustvolle Champagner-Luxuswelt und eine "schöne" Intrige auf die Bühne des Theaters Duisburg. Die Operette feiert am Samstag, 8. Dezember Premiere.
Infos: www.theater-duisburg.de
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Die WDR Big Band und Theo Bleckmann jazzen in der Philharmonie Essen: Am Sonntag, 9. Dezember, 19 Uhr, empfängt die Kölner Big Band mit Bleckmann einen Special Guest aus der Region. Der gebürtige Dortmunder lebt seit vielen Jahren als Musiker, Lehrer und Sänger in New York. Als Sänger bewegt er sich frei zwischen Jazz und Klassik, Improvisation und Experiment.
Infos: www.philharmonie-essen.de
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Am Essener Aalto Theater feiert "Der Freischütz" Premiere. Am Samstag, 8. Dezember, 19 Uhr, hebt sich der Vorhang für die zweite Aarbeit der Berlinerin Tatjana Gürbaca am Aalto. Vor zwei Jahren hatte sie hier den "Lohengrin" inszeniert. In der romantische Oper von Carl Maria von Weber entscheidet sich die Zukunft des Jägerburschen Max durch einen einzigen Probeschuss: Trifft er, so darf er seine geliebte Agathe zur Frau nehmen und erbt nebenbei eine Försterei. Verfehlt er jedoch sein Ziel, verliert er auf einen Schlag alles. Infos: www.theater-essen.de
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Das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg taucht ab: In seiner neuen Ausstellung widmet sich das Museum der Faszination der U-Boote. Die Schau "U-Boote. Krieg und Forschung in der Tiefe" zeigt ab Sonntag, 9. Dezember, u.a. das Bugsegment eines im Zweiten Weltkrieg gesunkenen Klein-U-Bootes, Kleidung und andere Original-Requisiten aus dem Filmklassiker "Das Boot", Torpedos und Minen aus der Zeit des Kalten Krieges, unbemannte Unterwasserfahrzeuge für die Meeresforschung sowie präparierte Tiere und rohstoffhaltige Gesteinsproben aus der Tiefsee.
Infos: www.lwl.org
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Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) Dortmund feiert die Schönheit: Am Sonntag, 9. Dezember, öffnet die Ausstellung "Rausch der Schönheit. Die Kunst des Jugendstils" ihre Tore. Die Schau widmet sich dem Lebensgefühl um 1900. Sie präsentiert Objekte aus der Jugendstil-Sammlung des Museums, größtenteils sind sie erstmals öffentlich zu sehen. Zur Sammlung des Hauses gehören u.a. Kayserzinn, Jugendstilfliesen, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Glas, Keramik, Mobiliar sowie komplette Raumausstattungen. Infos: www.mkk.dortmund.de

Ruhrgebiet, Essen
Medizin, Soziales

Uniklinikum Essen qualifiziert Flüchtlinge erfolgreich für Gesundheitsberufe

Essen (idr). Das Uniklinikum Essen will sein Integrations- und Ausbildungsprojekt für Flüchtlinge fortsetzen. Das vor zwei Jahren gestartete Pilotprojekt hat die erste Phase so erfolgreich abgeschlossen, dass es nun noch erweitert werden soll. Neben jungen Flüchtlingen werden künftig auch Migranten angesprochen. Sie können sowohl eine klassische dreijährige Ausbildung zum examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger als auch eine verkürzte einjährige Lehre als Krankenpflegehelfer absolvieren. Gestartet wurde das Förderprogramm vor zwei Jahren in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dem Jobcenter Essen und der Neuen Arbeit der Diakonie Essen. In dieser Zeit haben fünf Flüchtlinge nach einem vorbereitenden Intensiv-Sprachkurs ihre Berufsbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger und zur Medizinisch-Technischen Assistentin am Uniklinikum Essen aufgenommen. Eine weitere Teilnehmerin hat die Anerkennung ihres ausländischen Pflegeabschlusses erhalten. Alle haben eine berufliche Perspektive am Klinikum Essen. Insgesamt waren 25 Flüchtlinge vor allem aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Eritrea ins Programm gestartet. Für sie wurde eine 18-monatige sprachliche Schulung inklusive Hospitationen im Krankenhaus konzipiert.
Internet: www.uk-essen.de

Ruhrgebiet, Gelsenkirchen
Vermischtes

Neue Folgen "Feuer & Flamme" aus Gelsenkirchen starten im Januar

Köln/Gelsenkirchen (idr). Die Feuerwehrleute aus Gelsenkirchen kehren zurück auf den Bildschirm: Der WDR zeigt ab dem 21. Januar, 20.15 Uhr, die Fortsetzung der Doku-Reihe "Feuer & Flamme". 70 Tage am Stück hat das Filmteam die Retter aus dem Ruhrgebiet rund um die Uhr begleitet.
An neun Montagen zeigt der Sender, wie die Feuerwehrmänner Brände löschen, Menschen retten und ihren Alltag auf den Wachen leben. Bodycams lassen den Zuschauer das Geschehen hautnah erleben.
Gedreht wurde wie bei der erfolgreichen ersten Staffel an der Feuer- und Rettungswache Buer und an der neuen Wache Heßler, die die Feuerwehr erst wenige Monate zuvor in Betrieb genommen hat.